Der Berliner Jürgen Nass stand schon als Kind in der Komischen Oper wie auch am Berliner Ensemble auf der Bühne und war Kindersynchronsprecher bei der DEFA. Seine Ausbildung zum Tänzer erhielt er an der Palucca - Schule in Dresden und ging 1967 an die Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Dort tanzte er unter namhaften Choreographen wie Sergejew, Schilling, Cranko oder Vinogradow. Als Tänzer wirkte er, mit solistischen Aufgaben betraut, auch in vielen Operninszenierungen von Harry Kupfer, Prof. Erhard Fischer oder Ruth Berghaus mit. 1984 kam er an den Friedrichstadtpalast. Seine erste Regiearbeit war die Show für die kleine Revue „Dance, Dance, Dance“. Sein Debüt auf der großen Bühne des Palastes gab er mit „Classics“.
Viele weitere Revuen folgten – u.a. „Cinema“, „Elements“, „Wunderbar – die 2002. Nacht“,„Glanzlichter“, „Revue Palast“, „Casanova“ und „Qi – eine Palast-Phantasie“, bei denen erauch als Co - Autor tätig war. Jürgen Nass ist heute Kreativdirektor des Friedrichstadt-palastes und inszeniert alljährlich die Weihnachtsrevue „Jingle Bells“.


