Vernissage am Freitag, 13. August 2010 19:00 - 22:00 Uhr
Teilnehmerzahl:-
Anmeldeschluss:Besichtungen nach vorheriger Anmeldung
Gebühren:Eintritt frei
Grazyna Zarebska:
Meine Bilder, ausgelöst durch einen Gedanken oder ein Gefühl, für welche wie beim Roulette tagtäglich bei meiner Arbeit entschieden wird, erzählen Geschichten, spielen aber auch mit der Materie und loten ihre Grenzen aus.
Wie viel leere oder anders geformte Leinwand verträgt der Betrachter, wie viel Farbe braucht das Bild?Manchmal geht die Materie wie von selbst in den Vordergrund und übernimmt die Erzählstruktur des Bildes. Denn die nicht plausibel erscheinenden Zusammenhänge im Bild sind ja nur übernommen aus dem Leben, wo alles Mögliche und unmögliche manchmal absurd zusammengewürfelt nebeneinander existiert.
Das Äquivalent von diesen Lebenszusammenhängen im Bild aufzuzeigen, das Experiment mit den unterschiedlichen Farbmitteln und dem Verhältnis zwischen Bild-Vorder-und Hintergrund, sind mir wichtig. Und vor allem die Frage: Was kann der Betrachter (also eigentlich der Mensch an sich) heutzutage mit einer fremden Sensibilität anfangen? Dabei geht es nicht um Perfektion, denn diese oder der Wunsch nach ihr existiert nur in den Köpfen, sondern um eine Annäherung an eine Vision von einem Bild.
Roland Welke, in Potsdam geboren, studierte Kultur- und Theaterwissenschaften in Berlin. Schon während des Studiums war er als Praktikant, später als Assistent an Produktionen sowohl der großen als ...