30. März - 01. April 2012 (3 Tage)
Teilnehmerzahl:-
Anmeldeschluss:-
Gebühren:370,00 (inkl. MwSt)
Einführung in das Drehbuchschreiben
„Geben Sie mir drei Tage Zeit und ich erkläre Ihnen das ABC des Films.“ - Orson Welles
Termin: 30. März – 01. April 2012
Dozent: Wolfgang Pfeiffer
Veranstalter: WP Stories - Gesellschaft zur Förderung der Kunst des Geschichtenerzählens
Jede Arbeit ist einfach, wenn man sie auf die richtige Art ausführt. Das gilt auch für das Schreiben von Drehbüchern. Um eine Sache richtig ausführen zu können, muss man die Sache aber kennen.
Was das Schreiben von Drehbüchern schwierig macht ist insbesondere, dass es anders funktioniert als es scheint und auch anders als man das - aus gewissen Gründen - gerne hätte. In der Konsequenz arbeitet man mit falschen, d.h. ungeeigneten, ja kontraproduktiven Konzeptionen.
Wenn man Drehbücher schreiben will, muss man jedoch erst einmal verstehen, was ein Drehbuch überhaupt ist. Man muss auch verstehen, auf welche Weise die Kommunikation zwischen einem Film und dem Zuschauer wesentlich funktioniert. Die existierende Filmdramaturgie trägt zu diesbezüglichen Erkenntnissen indes wenig bei.
Im Gegenteil:
Sie zementiert falsche Anschauungen über Film und über das Drehbuchschreiben. Die existierende Filmdramaturgie liefert keine Lösungen für erzählerische Probleme - sie ist selber das Problem.
Ich habe vor 20 Jahren als Filmproduzent aus Unzufriedenheit mit der erzählerischen Situation damit begonnen, mich intensiv mit Filmdramaturgie, also mit Fragen des guten Erzählens im Film zu befassen. Es war nicht meine Absicht, zum Häretiker zu werden, doch sind während dieser Zeit Fragen über Fragen aufgetaucht. Daraus wurden Zweifel an der Richtigkeit der heiligen Grundsätze der so genannten Dramaturgie und allmählich haben sich Einsichten eingestellt, die zu Gewissheiten geworden sind und die den Vorstellungen der existierenden Filmdramaturgie diametral entgegen gesetzt sind.
Ich habe diese Einsichten in praktische Arbeitsweisen umgesetzt und entwickle auf ihrer Grundlage seit 15 Jahren mit interessierten Teilnehmern Drehbücher in meinen Intensiv- Kursen.
In meinem dreitägigen Einführungsseminar werde ich Ihnen einen Überblick geben über mein Gedankengebäude und seine praktischen Folgen.
Meine Darlegungen werden sie nicht nur überraschen, sondern auch überzeugen.
Rechnen Sie damit, dass in Ihrem ästhetischen Weltbild möglicherweise nichts mehr so sein wird, wie es vorher war.
Ablauf:
1. TAG FILM VERSTEHEN
Entscheidend ist nicht, wie ein Film AUSSIEHT, sondern was ein Film IST.
Freitag 30.03.
18:00 - 20:00 Über das Filmerleben oder: Der Zuschauer
20:00 - 20:15 Pause
20:15 - 22:00 Über das Geschichtenerzählen oder: Der Drehbuchautor
2. TAG DREHBUCH SCHREIBEN
„In einem Film kann man alles erzählen, solange es interessant ist.“ - John Ford
Samstag, 31.03.
10:00 - 11:30 Die Wende des Kopernikus und die Philosophie des Drehbuchschreibens
11:30 - 11:45 Pause
11:45 - 13:00 Drei Schritte zum Drehbuch: 1. Vom Stoff zur Idee
13:00 - 14:00 Mittagspause
14:00 - 15:30 Drei Schritte zum Drehbuch: 2. Von der Idee zum Plot
15:30 - 15:45 Pause
15:45 - 17:00 Drei Schritte zum Drehbuch: 3. Vom Plot zur Geschichte
3. TAG ZUM BEISPIEL …
Sonntag, 01.04.
10:00 - 11:30 Der Anfangsteil eines Films
11:30 - 11:45 Pause
11:45 - 13:00 Der Mittelteil eines Films
13:00 - 14:00 Mittagspause
14:00 - 15:30 Der Schlussteil eines Films
15:30 - 15:45 Pause
15:45 - 17:00 Noch Fragen …?
Das sagt die Welt:
„Ich habe in drei Tagen bei Wolfgang Pfeiffer mehr über Film gelernt als in drei Jahren auf der Filmhochschule.“ Karl Heinz Becker, Filmemacher, Durban/Südafrika
„Wolfgang Pfeiffer fängt da an, wo andere aufhören.“ Martina Weirich, Autorin, Berlin
„Wolfgang Pfeiffer ist für die Dramaturgie das, was Kopernikus für die Astronomie war.“ Klaus Trepte, Musiker, Berlin
„Wolfgang Pfeiffers Unterricht geht über das Vermitteln rein handwerklicher Fähigkeiten weit hinaus und ist in seiner Komplextät auch immer ein Exkurs über Kunst, Philosophie und Religion.“ Alexander Hermann, Opernregisseur, Berlin
„Wer Musik macht, muss Bach hören. Wer Filme macht, muss Pfeiffer hören.“ Michael Seidel, Komponist, Fürstenwalde
„Hier werden Künstler geboren.“ Dominik Baum, Drehbuchautor, Berlin
„Genial!“ Christian Sulzer, Regisseur, Zürich
„Viel Spass gehabt.“ Cornelia Liedtke, Rechtsanwältin, Berlin
„Selten so gelacht.“ Lucien Elsen, Clown, Luxemburg
„Das erste mal in meinem Leben, dass ich bei einem Workshop traurig gewesen bin, dass er zu Ende war.“ Barbara Kiesling, Psychologin, Berlin
Die Autorenschule Berlin startet am kommenden Dienstag (19.10.10) eine neue Veranstaltungsreihe.
Roland Welke, in Potsdam geboren, studierte Kultur- und Theaterwissenschaften in Berlin. Schon während des Studiums war er als Praktikant, später als Assistent an Produktionen sowohl der großen als ...